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Meine RC-Geschichte

wie hat alles angefangen?




Zu Weihnachten 1983 bekam ich im Alter von 10 Jahren mein erstes ferngesteuertes Auto von Carrera und war angesteckt mit dem Virus.

Schon als kleiner Kerl fuhr ich dann öfter mit meinem Fahrrad zum ortsnahen Modellbaufachhändler und sammelte alle Kataloge die mit RC-Modellbau zu tun hatten.

Zuhause wurden Preise studiert und Infos gesammelt, aber ich war einfach zu jung und hatte kein Geld um mir einen Traum zu erfüllen...

1984 dann kaufte ich mir für 25DM "der kleine Uhu", ein Freiflugmodell mit Rippenfläche zum selbstbauen und bespannen. Jeden Sonntag wurde zusammen mit meinem Vater eine Rippe eingeklebt bis nach ewiger Zeit der Vogel flog. Im Sommer 1985 trat ich der LSG Bietigheim Abteilung Modellfluggruppe bei und alsbald folgte das erste ferngesteuerte Modellsegelflugzeug. Das Hochziehen mit der Leine war anstrengend und erforderte immer die Anwesenheit mehrere Leute, so kam ich irgendwann mal zum Elektroflug, damals noch in den Kinderschuhen gab es im diesem Verein wirkliche Elektrogurus die elektrisch Fliegen zu einer ernstzunehmenden Alternative machten.

So wurde ich dort mitgezogen, fing an den ersten Flieger selbst zu konstruieren und wollte bald mehr.

Ich ging also mit auf die ersten Elektro-Jedermann-Wettbewerbe, ich fing an mich mit dem Formenbau und der GFK-Technik zu beschäftigen, das ging über Rümpfe die verkauft wurde um das Hobby zu finanzieren bis wir irgendwann mal bei Voll-CFK-High-End-Hotlinern mit 27Zellen und 2KW Antriebsleistungen ankamen.

Es war eine Show wenn ich mit meinen Teamkollegen auf Flugtagen diese brutale Antriebsleistung und diese tollen Wettbewerbsflieger vorflog und Kreise von Interessierten standen um uns als würden wir Ufos vorfliegen. 

Im Wettbewerbsgeschehen auf der Deutschen Meisterschaft selbst stand ich oft im Schatten von Piloten die sich noch mehr mit der Materie beschäftigten und vielleicht auch das bessere Material hatten.
An der Fernsteuerung jedoch galt ich als begnadet und hemmungslos.

Nebenher kaufte ich mir für den Acker einen Marder von FG.

Nachdem ich aufgrund einer Freundin mich aus dem Wettbewerbszirkus um die Deutsche Meisterschaft im Elektroflug zurückzog, flog ich nur noch am heimischen Modellflugplatz und ging dann sporadisch mit dem Marder spielen.

Doch obwohl ich mich noch immer mit der Fliegerei identifizieren konnte, stand ich an der Messe Killesberg wie ein kleines Kind oben auf der Empore und schaute den damals noch unten in der großen Halle fahrenden 1:5er Glattbahnern mit glänzenden Augen zu.
So einer musste es sein!

Doch mein  Händler riet mir ab, viel zu teuer die ganze Reifenschlacht, ich solle doch mit Ihm auf 1:6 Offroadwettbewerbe gehen.

Gesagt, getan, es kam ein neuer Marder her mit M5 Schrauben und dem ersten Zenoah her und los gings.

Wir fuhren Deutschlandpokal, mal mehr mal weniger erfolgreich, wenn die Kiste mal schnell war, dann fiel sie auseinander, oder ich hatte die falschen Räder. Einfach nicht mein Ding, dieses Offroad. Von den Kupplungen zur damaligen Zeit ganz zu schweigen.

So wurde nebenher von eben jenem Händler ein gebrauchter FG C180 DTM von FG gekauft. Ein Auto welches zwar viel am Wettbewerb eingesetzt wurde, aber nach der Grundreinigung vor dem Verkauf mit etlichen kleinen Stolperfallen versehen war. Die Vorderräder waren hinten montiert, die Dämpfer und Federn von VA und HA waren auch vertauscht. Hinten war ein Stabi montiert und vorne nicht.

Und so ging ich das erste mal spielen, natürlich in Fichtenberg. 20m fahren - Wiese. 30m fahren - Wiese.

So beschäftigte ich mich den ganzen Mittag mit tauschen von Teilen und Rädern, bis ich irgendwann mal im Kringel rum kam. Mit 22er Rundenzeiten
.

Die Fliegerei wurde vollends an den Nagel gehängt, der 1:5er hat`s mir angetan!

Also, rasch meine neu erstandene Futaba Fernsteuerung von der Fliegerei bei ABC gegen FG-Teile getauscht, unter Anderem gegen die neue Monoshockvorderachse.
 

Die machte vieles einfacher und das Auto klar besser.

Aufgrund dessen, daß ich durch meine Arbeit als Gießereimodellbauer mit Günther Seufert in Kontakt stand (wir machten damals seinen legendären Tuningzylinder für den Solo) erstand ich einen Solomotor, er war nicht die Ausgeburt an Gewalt, aber sehr zuverlässig und temperaturstabiler als der Zenoah.


So fuhr ich also 1997 meine ersten Rennen im Rahmen des FG-Cups Gruppe Süd, von anfang an relativ erfolgreich.

Mein erster Sieg, mit zig Runden Vorsprung war auf der legendären Parkplatzholperstrecke in Nürtingen im strömenden Regen, und das ohne Dach auf dem Fahrerstand.

Im ersten Jahr schon konnte ich den 2. Platz in der Gesamtrangliste des FG-Cup Süd einfahren.

Im 2.Jahr schaffte ich auch "nur" den 2.Platz und im 3.Jahr sollte es dann endlich mit dem Gesamtsieg des FG-Cup Süd klappen, inzwischen hatte ich ein 2tes Auto und fuhr auch bei den Trucks erfolgreich mit.

1999 wurde auch ein HARM Race angeschafft, damals aus Restteilen von Entwickler Horst Single.

Mit diesem Auto war ich auf meiner Heimbahn in Fichtenberg gleich 0,7 Sekunden schneller als mit dem FG.
Günther Seufert meinte ich könne nun endlich mehr Leistung brauchen, hatte aber derzeit keine Lust mir einen Motor zu machen, so widmete ich mich nebenher dem Motortuning.


Ich schliff wirklich zehntelweise am Zylinder herum, schraubte den Motor zusammen und ging am benachbarten Parkplatz fahren, dann wieder in Keller usw. bis irgendwann ein wirkliches Topaggregat da stand.
 
So lange bis an der Kerze die Elektrode abbrach und das Gerät Ende der Bergaufgeraden in Fichtenberg den Heldentot starb. Ich gab nicht auf und hatte trotz dem Schaden immer 2-3 sehr gut gehende Triebwerke im Gepäck.


So entschloß ich im Jahr 2000 an der DM in Mühlau und Oberhausen teilzunehmen. Nein, nicht mit dem HARM, der war mir zu anfällig, sondern mit einem von mir stark modifizierten FG mit eigenem Chassis und eigener Vorderachse mit speziellem Umlenkstabi und Carbonquerlenkern.

In Mühlau lief`s wie geschnitten Brot, ich konnte mich inmitten der Werksfahrer qualifizieren, wurde dann aber im Halbfinale ageschossen.

In Oberhausen war strömender Regen mit nahezu eisähnlichen Griffeigenschaften gegeben und ich qualifizierte mich an glaube ich letzter Stelle.
Im Letzten Vorlauf schoß ich mich im trockenen in Halbfinale. Dies war wohl das kurioseste Rennen was ich je erlebt hatte:
Schon in der Aufwärmzeit schossen 3-4 Autos am Ende der Geraden in die Strohballen. 
Es hatte 5 Tropfen genieselt und die Bahn war spiegelglatt.

So entschied ich, in der Vorbereitungszeit auf`s Regenauto (mein Ex-Truck) zu tauschen, und zwar mit Trockenreifen. Und siehe da, es trocknete wieder ab, und es regnete, und es trocknete ab. 
So ging das die ganze Zeit. Es gab Fahrer die bis zu 8 mal an der Box zum Reifenwechsel waren, ich lies mich nicht aus der Ruhe bringen und fuhr meinen Stiefel, mal schneller mal langsamer als die Anderen durch und war am Ende 2. und somit im Finale, und das an der ersten DM!


Daraufhin wurde ich von HARM angesprochen warum ich nicht mit demselben fahren würde, ich schilderte die Probleme am HARM und so stellten Albrecht und Jörn schnell fest daß sie mich mehr vom HARM überzeugen müssen und luden mich zum Challengeendlauf nach Muzig ein.

Mein Auto wurde vom Chef persönlich mit neuen Dämpfern versehen, Albrecht verbaute mir die Street Hinterachse und ich wurde gefragt ob ich im nächsten Jahr mit Werksunterstützung HARM fahren wolle, und das tat ich. 

Noch im Herbst war dann die Messe Killesberg wo ich im Halbfinale mit meinem flammneuen HARM RS 30 Sekunden vor Schluß mit einem verlorenen Zahnrad das Finale aus den Augen verlor.


Im Frühjahr 2001 gings also nach Lloret de Mar, unser Auto ging für keine 5 Pfennig. 
Ich schraubte trotz Müdigkeit durch die 12-stündige Fahrt unermüdlich, bis die Kiste fahrbar und siegfähig war, allerdings wurde ich von einem durchgehenden Auto zerstört.
Dort verbesserten sich dann schon meinen Konditionen bei HARM.


Jetzt gab es auch einen neuen Zenoah, durch ein besseres Hub-Bohrungsverhältnis stellte er meine bis dahin doch recht bekannten HRT-Solos in den Schatten und ich entschied mich, meine Motoren von Mario Hesse (MH-Racing) machen zu lassen - so blieb einfach mehr Zeit für`s Training.

Wir fuhren ab 2001 überall in Europa herum, alle 3 EFRA GP`s die ich gefahren bin war ich im Finale, an der EM lief´s nicht so prickelnd aber was will man mehr?

2001 war auch das Jahr der ersten WM in Ettlingen, ein Katzensprung von mir. 
Matthias Fritton war qualifiziert und nutzte jede freie Minute zum Training, teilweise waren wir Samstags und Sonntags dort. 
Ich machte alles mit, obwohl viele meinten ich würde nicht an der WM teilnehmen können, da ich nur 10. der DM war und nur 6 Leute qualifiziert sind.

Doch es kam anders, 33 Deutsche waren an der WM. Und ich dabei!

Anfangs gings durch`s vorhergehende häufige Training super, aber mit zunehmendem Griff wurde das Auto immer schlechter und wir schraubten uns bei 35-40 Grad im Schatten eine Woche den Wolf.

Ich war 27er nach der Quali, eigentlich nicht schlecht.

Freitags -alle HARMler hatten frei- wurde das Auto vorne umgebaut, über Nacht entstand quasi der SX3. 
Blind wurde er Samstags auf die Bahn gestellt und ging mit den PMT`s wie ein Flugzeug.


Ich schaffte knapp den Aufstieg ins Viertelfinale, dort kam ich als 2ter weiter und das Halbfinale konnte ich durch einen Ausfall von Oddie und Fritton gewinnen. 
FINALE!
An einer WM?!
Ich, der seine erste internationale Saison bestritt! Ich lies mich aber nicht aus der Ruhe bringen, mein Auto hatte zwar immer wieder kleinere Problemchen, aber schlechter wie 10. von 144 Teilnehmern konnte ich nicht mehr werden!

Im ersten Finallauf fuhr ich auf Platz 3, eine Sensation! 

Auch das lies mich cool, und zwar so cool daß ich im 2.Finallauf die Führung übernahm. Ich ziehte meine Kreise, bis mein Auto wieder Zicken machte und ich immer wieder von der Piste flog. Schade, aber ich wurde immerhin als 3. abgewunken! 3.Platz and er WM, gleichzeitig bester HARM und bester PMT-Fahrer, das war eine Sensation!

Ab da gings mit Hoch`s und Tief`s durch Europa, ich war noch an einigen EM`s in Brest (Westfrankreich), in Luxemburg, in Zagreb, in Graz und wieder in Luxemburg, an etlichen DM`s habe ich teilgenommen, und noch einmal an der WM in Lostallo - aber nie wieder mit diesem Erfolg wie 2001.

Das musste aber auch nicht sein, ich wusste die ganze Zeit, daß 2001 mein Jahr war, und daß ich solch einen Erfolg nie wieder wiederholen kann, dazu fehlte mir nicht nur das letzte Quäntchen an Übung sondern vielleicht auch an Glück.

In der Zwischenzeit wurde der Erfolg auf den Rennen immer unwichtiger, aber viele Mißerfolge waren doch recht hart für mich, speziell der auf der EM 2008 in Luxemburg.

Ich habe nach wie vor einen riesen Spaß an den 1zu5ern, allerdings mehr beim Testen, bei der Entwicklung und bei der Kundenbetreuung als im Renngeschehen.

So wird man mich seltener mit Fahrzeug auf den Rennen antreffen, vielmehr denke ich im Hintergrund viel über neue Ideen nach um den 1zu5er noch einfachr im Handling und noch schneller zu machen.

Auch jetzt, 2010 gab´s wieder etliches zu probieren und zu entwickeln, und da war ich nach wie vor dabei (SX3 010).

Das 1zu5-Virus steckt glaube ich ein Leben lang in einem, aber mit neuer Lebenspartnerin und somit anderen entstehenden Interessen muss man nicht immer und überall dabei gewesen sein.

Ich lerne erst jetzt wieder kennen was entspannende Wochenenden sind, denn das Renngeschehen auf internationaler Ebene ist zwar heute entspannter als früher, aber neben Schlafmangel steht man eben den ganzen Tag unter Strom, und das zehrt an einem.


2011 nahm ich eigentlich nur noch an einem SK-Lauf F1 und an der F1 DM teil, dort wurde ich 3.ter.

2012 gab´s dann einen ähnlichen Versuch mit dem TW, ich qualifizierte mich für die DM, fuhr den ersten Lauf in Ettlingen, aber den 2. nicht mehr, irgendwie bin ich schon zu sehr aus der Szene heraus.

Wie und ob es weiter geht, lest Ihr wie immer in den News!






 
Aktuell  
 
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Fernsehbericht von und mit holgi1zu5 aufgetaucht


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holgi1zu5 geht wieder 1zu18 spielen!


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der 1.Lauf zur DM ist vorüber
Bilder und Bericht online!


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holgi1zu5 gewinnt den SK-Lauf-Süd in Fichtenberg!


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Bilder der H.A.R.M.-Hausmesse online!


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Markus Feldmann gewinnt den Glühweincup in Hockenheim!


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Solon Guillaume ist Weltmeister 1:5
auf Contrast


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27/28.08.: WM in Brest/F
+
HARM-Challenge in Hockenheim


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Martin Bayer ist Europameister 1:5


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Clark Wohlert gewinnt die F1-DM in Fichtenberg vor Daniel Wurster (FX2) und holgi1zu5 (FX2)

Bilder und Bericht online!


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holgi1zu5 gewinnt nach längerer Rennpause den SK-Lauf (F1) in Fichtenberg

Jenni gewinnt die Klasse TW Expert

Rennbericht online!!!


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SK-Lauf-Mitte in Hockenheim

1. Holger Forst, 2. Markus Michelberger, 3. Alexander Nabravnik


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am 4.Dezember war Hausmesse bei HARM-Racing

Bilder im Fotoalbum


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Holger Forst gewinnt den Glühweincup


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Aktualisiert am 08-11-2016
siehe "NEWS"
 
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