DIE Seite über 1:5! www.holgi1zu5.de.tl
Navigation  
  Home
  News
  Bilder-Berichte
  => DM 2012 Ettlingen
  => SK-Fichtenberg 26.-27.05.2012
  => DM F1 2011 in Fichtenberg
  => Ettlingen 29.08.09
  => SK-Fichtenberg 2011
  => HC-Ettlingen 2010
  => HC-Fichtenberg 2010
  => HC Hockenheim 2010
  => HC Fichtenberg 2009
  => Testtag Fichtenberg
  => Testfahrten zur HC in NWB 09
  => Sinsheim 2009
  => Glühweincup09
  => Australische Meisterschaft
  => Training 2007
  => HC Niederwürzbach 08
  => EURO 2008 Luxemburg
  => HC-Dusslingen 08
  => HC Fichtenberg 2008
  => 4.SK-Lauf Rosenheim
  => HC Niederwürzbach07
  => EFRA-GP Lux 2008
  => 2.DM-Lauf Leipzig
  => Sinsheim 08
  => 1.DM-Lauf Kirchhain
  => Euro 2007 Kirchberg/A
  => 4.SK-Lauf Fichtenberg
  => EFRA-GP Leipzig
  => EFRA GP Graz 07
  => SK-Lauf Rötz 07
  => HARM-Challenge Dusslingen 07
  => Sinsheim 07
  => Race Days Dusslingen 07
  => HARM-Setup-Workshop 07
  => Glühweincup Hockenheim
  => WM Lostallo 2005
  => EFRA GP Graz 05
  => Eröffnungszeremonien
  1zu18
  Fotoalbum
  Technik und Tipps
  Setup
  Karosserien
  Links
  Termine
  Sponsoren
  Offroader
  Gästebuch
  Kontakt
  Interessantes
  Meine Seite zum Audi TT
  Impressum
copyright by holgi1zu5

die über dieser Homepage angezeigte Werbung stammt nicht vom Ersteller dieser Page, sondern vom angewandten Homepagebaukastensystem

Euro 2007 Kirchberg/A

Europameisterschaft 2007 in Kirchberg bei Graz in Österreich

Normalerweise geht man davon aus, daß eine Weltmeisterschaft das Highlight des Jahres darstellt, aber nicht in diesem Jahr und nicht in der 1:5 Szene.
Zwar findet 2007 noch eine Weltmeisterschaft in Brisbane/Australia statt, da sich aber die Elite der 1:5 Fahrer in Europa tummelt war die Euro in Graz mit Sicherheit DAS 1:5 Event.
Die vollen zugelassenen 150 Fahrer waren genannt und nahezu vollständig in der schönen Steiermark angetreten um sich  mit den Topfahrern Europas zu messen.

Schon die Wettervorhersagen hinterließen gemischte Gefühle: Die Ganze Woche um 40Grad, das wird hart. Einerseits toll daß schönes Wetter werden soll, aber bei 40Grad im Schatten rechneten wir mit 55Grad im Fahrerlagerzelt und 65Grad auf der Bahn.
Jörn und ich fuhren Montag im Laufe des Tages los um dann abends um 8 mit Ernschdi im Hotel was zu Essen und das ein oder andere Weizenbier zu geniessen.

Dienstag früh dann begann der Wahnsinn, anders kann man eine Euro eigentlich kaum betiteln. Eine Woche kämpft man bei tierischen Temperaturen darum, dann, wenn es zählt das richtige Auto zusammen zu haben. Schnell muß es sein, dabei konstant und einfach zu bewegen, das muß das Ziel sein. Problem ist nur, daß noch weitere knapp 150 Fahrer das selbe Ziel vor Augen haben.

Ich selbst ließ mich anfangs eigentlich gar nicht aus der Ruhe bringen, dank der neuen Hinterachse haben wir alle Möglichkeiten unser Auto auf die sich wahrscheinlich wieder stark erhöhenden Griffverhältnisse anzupassen. Außerdem mag ich die Bahn und war mit dem Testergebnis vom EFRA GP sehr zufrieden, sowohl mit dem Auto als auch mit den Reifen.

Wir hatten also sowohl Dienstag als auch Mittwoch je 5 Trainings à 8min. Wirklich viel für eine EM mit dieser Teilnehmerzahl. Auch Donnerstag hatten wir noch Trainings.

Ich startete also mit dem neu aufgebauten Auto mit geänderter Hinterachsgeometrie und nach aussen gesetzten Dämpfern, dabei wählte ich anfangs eine klar zu weiche Abstimmung, das Auto knickte weg. So wurden also im Laufe der Trainingszeiten verschiedenste Feder/Dämpferkombinationen probiert, vom Arnaldi-Setup bis zum alten Setup wurde alles mal durchprobiert. Alles mit 4 20er Eclipse. Irgendwie kam ich aber nicht klar. Jörn und Rolli Iff meinte mein Auto würde beim fahren komisch ausschauen, irgendwie als wären Antriebsteile kaputt. Also entschied ich mich noch während des freien Trainings mein anderes Auto zu nehmen. Das funktionierte eigentlich perfekt, nur die Zeiten waren zu schlecht. Alle Fahrer waren verunsichert, da wir die Zeiten des EFRA-GP bei weitem noch nicht erreicht hatten. Klar, bei diesen Aussentemperaturen konnten wir bis zu 70!!!Grad Asphalttemperatur messen. Da müssen Motoren, Reifen und das Auto alles geben. Wir hatten Dank Anwesenheit von Mario von MH-Racing  perfekt eingestellte und brandstarke Motoren vor Ort, also an der Motorleistung lag es bei mir nicht daß ich nicht schnell genug war. Die 20er Reifen schienen mit ein Grund der hohen Rundenzeiten zu sein. PMT hatte noch 15er mit und siehe da, unter diesen Bedingungen schienen sie die richtige Wahl, dort waren sie 0,3 Sekunden schneller als der 20er. Danach gab`s bei mir nur noch Feintuning am Setup und der Tausch auf die BMW-Karosse, damit fuhr mein Auto stabiler und war trotzdem agil in den engen Ecken.
Bei GRP gab es neue und temperaturstabilere Mischungen zu sehen; den C und den D, wobei der D wohl weicher scheint aber unter bestimmten Bedingungen der C der griffigere ist, deshalb die vielleicht etwas unkonventionelle Namensgebung. Die alten C und D wurden in letzter Zeit nicht mehr verwendet und werden somit von der Version 2007 ersetzt. A und B werden unverändert angeboten.

So, wie war nun meine bzw. unsere HARM-Performance?
Dario Veseli war pfeilschnell und hatte wie ich mit dem "normalen" 07er gearbeitet, alle anderen mit der neuen Achse. Stefano Berna, Dani Millet, Michi Weiser und B.A.Arnaldi waren mit der neuen Geometrie klar zufriedener als mit dem Standardauto. Auch sonstige Kunden waren sehr angetan von den Möglichkeiten der neuen Hinterachse. Ian Oddie verbaute seine Standardgeometrie verbunden mit den neuen Dämpferbefestigungspunkten und war auch sehr zufrieden.

So kamen also die Vorläufe und es war klar abzusehen:
B.A. schaffte Platz 2 trotz fatalem Fehler; Dario Veseli und Michi Weiser schafften auch den Sprung ins Halbfinale und Dani Millet und Ian Oddie waren im Viertel. Ich schien auf der Bahn etwas zu schlafen und schaffte es ins Achtel. Trotzdem waren noch über 100Fahrer langsamer als ich.
Ernschdi war im 64tel.

Ich war also nach Ernschdi einer der ersten von uns die am Sonntag zum Finallauf antreten mussten. Vom Starplatz 6 ins Rennen gegangen konnte ich durch ein echt gut zu fahrendes Auto gleich in Runde 1 auf 2 vorfahren, wurde dann aber in die Wiese geschoben. Wieder auf 5 oder 6 liegend fuhr ich konzentriert meine besten Rundenzeiten der Woche und konnte mich recht schnell wieder auf 2 vorfahren. Nach hinten hatte ich kaum Konkurrenz, viele Fahrer hatten mit dem nun doch sehr hohen Griffniveau zu kämpfen, speziell die Ellegifahrer klagten nach 5min. mit tendenziell zu hohem Griffniveau auf der Vorderachse. Somit schien der Aufstieg ins Viertel schon in der Tasche. Doch in der 12. Minute beschleunigte mein Auto nicht mehr auf die Gerade hinaus, ich konnte nur noch in die Wiese lenken und aufgeben. Das Gasservo arbeitete nicht mehr. Schade! Und doch war ich nicht allzu deprimiert, das Auto ging top, ich hatte also alles richtig gemacht und für diesen Ausfall konnte ich nichts. Die Rundenzeiten hätten sogar gereicht um im Viertelfinale noch weiterzukommen, was will man mehr...

Überhaupt waren diese Woche auffallend viele Elektronikschäden zu sehen, klar, die Temperaturen belasten eben alle Bauteile extrem. Genauso waren allerdings auffallend wenige Motorschäden zu verbuchen, fast schon komisch, hörte man doch in letzter Zeit von häufigem Motorentod.

Im Viertel also war Dani Millet dran und kam weiter ins Halb, dort war er dann zu langsam für`s Finale. Im Halb bekam Dario ne Stop-and-Go-Strafe für falsches Parken im Startfeld, kämpfte wie ein Stier und bekam nochmal eine für Rüpelhaftes fahren und schaffte den Aufstieg um 0,3 Sekunden nicht. Ian Oddie fuhr in seinem Viertel vorne weg und hatte schon 30m Luft nach hinten, schlief wohl am Ende der Geraden ein und hatte einen Megaabflug. Auch er schaffte es nahezu wieder an die Spitze, machte aber noch einen Fehler und war somit raus. Unser "Bleda Bua" Michi Weiser war stark unterwegs, er lag ganz locker auf einem Aufstiegsplatz, bis auch er von einem Servodefekt auf der Lenkung gestoppt wurde.
Somit lagen all unsere Hoffnungen mal wieder auf B.A. Arnaldi. Er kann es, wird es und muß es schaffen. Aber auch bei Ihm gings nicht ohne Abflug, sein Auto war irgendwie schlecht am Heck. Trotzdem schaffte er den Aufstieg ins Finale. Er baute an der Hinterachse noch etwas Vorspur rein, mehr Ausfederung und die Dämpfer ein Loch flacher und so sollte es gehen.

Im Finale fuhr Feldmann von Pole los. Nach kurzer Zeit konnte Ihm Lissau folgen, und auch Arnaldi von 5 gestartet war an den beiden dran. Feldmann war in Schlagdistanz. Das ist gut, denn fährt er vorne weg, dann ist er unschlagbar. Ist man dran macht auch er kleinere Fehler.
Lissau bekommt Druck von Arnaldi, das macht beide  langsam und Feldmann hat schon 10m Vorsprung. Sie tun Ihm gut, er fährt wieder wie ein Uhrwerk, absolut konstant und sauber. Arnaldi kämpft mit Lissau, er ist schneller, kommt aber nicht vorbei. Er fordert sein Auto richtig, durch das geänderte Hinterachssetup ist sein Auto megastabil und einfach zu fahren, aber es untersteuert. Und das geht auf den Vorderreifen. Nach 15min. wird Arnaldi langsamer, das untersteuern nimmt zu. Er kann keinen Druck mehr ausüben aber kann seine Position gut halten. Doch Martin Bayer wird schneller und schneller. Und Arnaldi verliert an Speed. So fuhren die 2 Rundenlang in einem 2-Kampf. Feldmann vorne weg, Lissau sicher auf 2. Arnaldi kann Bayer nicht mehr halten und Bayer drückt Arnaldi einfach weg. Hart und unfair, aber es wird vom Schiri nicht geahndet.
Somit gewinnt Feldmann vor Lissau vor Bayer. Arnaldi auf 4. Dahinter Gianmarco Martelli auf 5, vor dem Deutschen Guido Ruster, auf 7 Martin Pater, auf 8 Ex-Europameister von 2006 Mathieu Briere, auf 9 Max Daniel Körner und auf 10 ausgefallen Cedric Prevot.

Ich strandete auf Platz 44.

Die Organisation war bis auf Kleinigkeiten für uns Fahrer top, die Verpflegung war super und das Wetter eben nur ein paar Grad zu warm. Alles in allem eine schöne Woche die unser ED uns beschert hat. Ich denke er wird nach diesem Megaevent 3 Wochen Dauerschlaf brauchen.


Bilder vom Event




Aktuell  
 
* * * *


Fernsehbericht von und mit holgi1zu5 aufgetaucht


* * * *


holgi1zu5 geht wieder 1zu18 spielen!


* * * *


der 1.Lauf zur DM ist vorüber
Bilder und Bericht online!


* * * *


holgi1zu5 gewinnt den SK-Lauf-Süd in Fichtenberg!


* * * *


Bilder der H.A.R.M.-Hausmesse online!


* * * *


Markus Feldmann gewinnt den Glühweincup in Hockenheim!


* * * *


Solon Guillaume ist Weltmeister 1:5
auf Contrast


* * * *


27/28.08.: WM in Brest/F
+
HARM-Challenge in Hockenheim


* * * *


Martin Bayer ist Europameister 1:5


* * * *


Clark Wohlert gewinnt die F1-DM in Fichtenberg vor Daniel Wurster (FX2) und holgi1zu5 (FX2)

Bilder und Bericht online!


* * * *


holgi1zu5 gewinnt nach längerer Rennpause den SK-Lauf (F1) in Fichtenberg

Jenni gewinnt die Klasse TW Expert

Rennbericht online!!!


* * * *



* * * *


SK-Lauf-Mitte in Hockenheim

1. Holger Forst, 2. Markus Michelberger, 3. Alexander Nabravnik


* * * *


am 4.Dezember war Hausmesse bei HARM-Racing

Bilder im Fotoalbum


* * * *


Holger Forst gewinnt den Glühweincup


* * * *

Translate Website


Aktualisiert am 08-11-2016
siehe "NEWS"
 
Facebook Like-Button  
   
Werbung  
  "  
Impressionen  
   
 
   
 
 
Hier gehts zur Topliste
 
Counter  
 


Besucher heute: 3
Klicks heute: 22