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Australische Meisterschaft


Australische Meisterschaft Ende Oktober in Adelaide


Gunther Siebler, hier im Süden Deutschlands als Vereinsmitglied des MC-Ettlingen  und durch die Teilnahme an der HARM-Challenge bekannt, wanderte nach Brisbane, Australien aus.
Gunther hier im Bild rechts zu sehen                    
           
Am anderen Ende der Welt widmet er sich nach wie vor dem Modellsport im Maßstab 1zu5 und nimmt mit Unterstützung seines Sponsors an verschiedensten Rennen teil.

Als Fast-Australier hatte er sogar die Ehre mit seinem HARM SX3 an der Weltmeisterschaft 2007 in Brisbane teilzunehmen. Mit eigentlich großem Erfolg. Nur leider erkrankte er am Tage seines Finallaufes und musste die WM abbrechen.

Gunther und ich stehen ab und zu in Kontakt, so beschlossen wir jetzt nach dem Ende unserer Saison einen kleinen Einblick in die Rennszene  Australiens darzubieten, aber lest selbst was Gunther alles auf sich nimmt, seinem Hobby zu fröhnen:



Ich bin ein paar Jahre lang mit der 1:5er Szene in Deutschland unterwegs gewesen, und es war jedesmal ein nettes Wochenende!

Seit 2005 hat das ein Ende und bin nun Mitglied in Brisbane/Australien www.qrccra.org.au. 2007 war die australische Meisterschaft hier in Brisbane und konnte mich dann im Finale behaupten, 6ter Platz.


 
Diesjährige Meisterschaft war Ende Oktober in Adelaide, schlappe 2130 km von uns entfernt. Ganz nebenbei gesagt, in ganz Australien sind nur 4 Rennstrecken für die 1:5 scale cars zugelassen.

Wir sind mit unserm "Racing"-Bus (inkl. Betten, Küche und DVD) von Brisbane nach Adelaide gefahren. Wenn man die Küste verlässt ist man nach ca. 300km im Outback, also deutlich mehr Natur als Mensch.





 
 

Die Reise hoch und runter ist eine lange Zeit gewesen, und eine aufregende Geschichte dazu:

Hinterm unserem Bus zogen wir einen Autoanhänger. Darauf war ein Holden Ute, 3 Jahre alt. Auf dem Ute (Truck) war ein 100cc Motorroller drauf. Wir waren also bestens organisiert. Der Anhänger war nicht ganz im Level, also nicht ganz parallel zur Straße. Entsprechende Modifikationen nahmen wir noch vor, um das Bestmöglichste daraus zu machen. Der alte Daimler Bus aus dem Jahr 73 hatte sogar eine austrl. "Cruise Control":

 

 

Nach ca. 450 km hatte dann der Anhänger Plattfuß. Wir bemerkten es aber dann erst, als wir irgendwann mal in ein kleines Städtchen kamen. Der Reifen war weg, die Felge "etwas" glatt geschliffen (s. Bilder).


 


Es war 21 Uhr und wir konnten doch noch Hilfe finden. Wir haben dann 2 neue Reifen montiert, 2 größere nach vorne, die kleinen hinten behalten, um das Gewicht gleichmäßig auf die 2 Achsen zu verteilen. Am nächsten Morgen entschieden wir noch eine Modifikation an der Federung vornehmen zu lassen. Eine Werkstatt hatte eine stärkere Federung montiert. Insgesammt kostete es uns ein ganzer Tag für den Anhänger, zudem 1.000 Dollar extra. Aber es hatte sich ausbezahlt! Keine Probleme mehr, die Reifen waren auch nicht mehr überhitzt und die restlichen 1700km waren kein Problem mehr. Das ganze war schon eine Aufregung! Aber wer dachte, es käme noch ganz anders ...

 

Auf der Rückfahrt hatten wir alles genauso verladen und gesichert wie zuvor. Wir überprüften bei jedem Stop den Bus, Anhänger und Reifen. Alles okay, zumindest schien es so. Nach ca. 1.200 km, wieder in der Nacht um 9 etwa, stoppten wir, ca. 60 km vor einer Ortschaft. Auftanken, Kaffee und Pinkelpause. Es ging weiter und nach 20 min (es war schon dunkel) war ein minimaler Ruck zu verspüren. Merkwürdig, wir hatten doch nicht wieder ein Känguru erwischt. Der Blick richtete sich dann nach hinten, und der Trailer samt Auto war weg! Unglaublich, aber wir haben den Anhänger mit dem Auto verloren. Per Funk warnte Mark die Trucks. Wir hatten ja keine Ahnung, ob die Fracht auf der Straße noch steht. Wir fuhren zurück und nach einer Minute fanden wir den Anhänger, das Auto und den Motorroller abseits vom Highway. Das Auto und der Anhänger waren total zerstört! Den Roller konnten wir in den Bus noch nehmen, schwacher Trost. Der Anhänger hatte sich vom Bus gelöst, die Kette war noch am Bus dran, mit einem Stück Metal vom Anhänger...Natürlich volles Programm war geboten, Abschleppdienst und Polizei, und das im Outback.

 

Da war doch der "Bums" zuvor das kleinste Problem. Verantwortlich war das Känguru, das sich den Weg zwischen Bus und Anhänger suchte. Problem war, das wir mit 100km/h unterwegs waren ...!


 

Auf der ganzen Reise war einiges an Landschaft, Tier und Wildnis zu sehen. Zeitweise sind wir Stunden gefahren, bis wir wieder in ein Örtchen kamen. Die längste Gerade (ohne Kurve) ist 149km lang ...

 

Zum Rennen selbst:

 
 
 

Die ganze Rennstrecke hängt ein bischen schräg. Hatte einen speziellen Effekt beim Bremsen, nicht uninteressant! Schnell konnte ich mich an die Streckenführung gewöhnen und konnte einen Mix aus Ettlingen (Speed) und Dusslingen (Haarnadelkurven) erkennen. Noch im "Practice" war ich in den Top 10. Doch das "Bad Luck" war nicht weit entfernt. Von den 6 Quali-Läufen darauf gelang mir nur ein einziger, den ich zu Ende fahren konnte. Die anderen waren Unfälle bedingt von irgendwelchen Idioten auf der Strecke, oder es hatte mich ein technischer Defekt gestoppt (gebrochenes Gasgestänge, gebrochenes Akkukabel, defekter Servo). So bin ich früh ausgeschieden und war total frustriert. Wenn ich zurück sehe, dann war das mein aller üblest Rennen überhaupt. Wenn ich die Zeiten vom Finale anschaue, dann wäre ein 5ter Platz drin gewesen. Aber das ist alles Theorie, was wäre wenn = Racing

 

Nun denn, die nächste Meisterschaft ist in einem Jahr in Melbourne, auch wieder 2000km.


Unterm Strich hatten wir riesigen Spaß, und das zählt. Ich hab Australien besser kennen gelernt und die Größe des Kontinents etwas mehr realisiert. Auf der Strecke von über 4000km hatten wir mehrmals Reifenschaden, ein Känguru auf dem Gewissen, Motorroller beschädigt, den Holden+Anhänger geschrottet, zudem ca. 1.300 Liter Diesel verbrannt, unglaublich!

 

Gewonnen hatte wie immer - Jeff Hamon mit RS5 http://www.tracksiderc.net/

 
 
 

Zu einem Event wie dieses scheuen sich die Australier nicht, weite Strecken in Kauf zu nehmen. Es waren Fahrer aus New South Wales (Sydney), Queensland (Brisbane), South Australia (Melbourne) und Tasmanien da. Insgesammt ist der Spaßfaktor der selbe wie in Deutschland, und die Ernsthaftigkeit mit Setup und Racing ebenso. Die Leute sind hier auf dem selben techn. Level. Die Reihenfolge der Marke dürfte FG, RS5, HARM, Contrast, Lauterbacher sein. 

Unsere Saison hört eigentlich nie auf, ein Winter gibt es hier eigentlich nicht. Nächstes großes Rennen ist der "State Titel" in Sydney (März), wo ich vertreten sein will.

 
 
Grüße aus dem ewigen Sommer,

Gunther



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Aktualisiert am 08-11-2016
siehe "NEWS"
 
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